Museum und Social Media: Unser Vortrag bei der 14. Social Media Night im Mercedes-Benz Museum Stuttgart #smcst

Am vergangenen Mittwoch fand zum 14. Mal die Social Media Night in Stuttgart statt. Die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Mercedes-Benz Museums im Neckarpark ist sehr beliebt und meistens nach wenigen Tagen ausverkauft.

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So finden sich regelmäßig am 1. Mittwoch eines jeden Monats über 200 Social Media-affine Menschen aus der Kreativ- und Marketing-Branche im Neckarpark ein, um sich 2-3 Vorträge anzuhören, darüber zu twittern und im Anschluss zu netzwerken. Eine Besonderheit der Location: Die Präsentation der Vortragenden wird auf 2 riesigen Screens übertragen. Auf einem weiteren Screen gibt es eine Twitterwall in Echtzeit, die alle Tweets mit dem Hashtag #smcst anzeigt.

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Foto von der 14. Social Media-Night Stuttgart: www.leege.net

Für das Event am 2. Mai 2012 waren wir eingeladen, etwas über das Thema "Museum und Social Media" zu berichten. Es galt zu zeigen, welche Ideen, Konzepte und Strategien hinter Museumsauftritten im Social Web stehen, welche Technologien verwendet und welche Ziele verfolgt werden. Unser Mitarbeiter Sebastian Hartmann veranschaulichte innerhalb seines 20-minütigen Beitrags mit vielen Beispielen, wie der Status Quo der Museen2.0 in Deutschland aussieht. Die Resonanz auf unseren Vortrag war, wie auch bei dem ersten Vortrag von Frau Nicola Lörz, die die Social Media-Aktivitäten des Stuttgarter Flughafens seit 1 1/2 Jahren betreut, sehr gut. Dies konnte man den Kommentar-Tweets auf der Twitterwall im Raum entnehmen.

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Foto von der 14. Social Media-Night Stuttgart: www.leege.net

Beim "Come Together" im Anschluss an die Vorträge kamen noch einige Teilnehmer auf uns zu, um Ideen anzuregen und sich mit uns austauschen. Aber auch um festzuhalten, dass es in Deutschland viele gute Beispiele bei den Museen im Social Media-Bereich gibt. Ein durchaus positives Feedback für "die Museen und das Social Web".

Hier geht es zum Artikel der Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.14-social-media-night-warum-facebook-reif-fuers-museum-ist.bf2ac761-33f4-4c0a-92c0-c35957bf922c.html Im Artikel ist auch die Tweet-Historie des Abends zu sehen, die mittels Storify erstellt wurde.

Auf der Facebook-Seite von Thomas Leege gibt es noch eine Reihe weiterer Fotos von der Veranstaltung.

Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 4: Die Weserburg - Museum für Moderne Kunst auf dem Smartphone

Die Weserburg - Museum für Moderne Kunst, in Bremen ist nach dem ZKM Karlsruhe, dem Lokschuppen Rosenheim und den Deichtorhallen Hamburg unser vierte Kurzinterview-Partner zum Thema "Museums-Apps". Unsere 5 Fragen rund um die Smartphone-Anwendung des Museums beantwortete uns Kurator Ingo Clauß.

publicplan GmbH (PP): Liebe Herr Clauß, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, uns unsere 5 Fragen für die Kurzinterview-Reihe zu beantworten. Wir starten einmal mit der ersten Frage: "Wie kam es dazu, dass die Weserburg eine App entwickelte und für welche Zielgruppe ist diese gedacht?"

Ingo Clauß (IC): Die Weserburg-App ist im Projekt eMUSE unter der Leitung des M2C Instituts für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen zusammen mit der GfG Gruppe für Gestaltung entstanden. Die Weserburg hatte schon längere Zeit den Wunsch, ihren Besuchern eine App anzubieten. Sie soll etablierte Vermittlungsangebote wie Wandtexte, Saalzettel, Infoflyer, öffentliche Führungen und Workshops ergänzen und den Besuchern die Möglichkeit bieten, die Inhalte der Ausstellungen und Sammlungen jederzeit und individuell zu erfahren. Da die Weserburg über keine permanente Sammlung verfügt, werden nur ausgewählte Ausstellungen, wie zuletzt die große Jubiläumsausstellung „Farbe im Fluss“, für die App aufbereitet.

Zielgruppe sind alle kunstinteressierten Menschen, insbesondere ein jüngeres und medienaffines Publikum. Aber auch Besuchergruppen, die persönlich kein Smartphone besitzen, können Geräte an der Museumskasse kostenlos entleihen. Eine intuitive Menüführung erlaubt es auch Menschen, die mit der Handhabung eines Touchscreens weniger vertraut sind, einfach auf die Medieninhalte zuzugreifen. Für Kinder gibt es aktuell noch keine speziell entwickelte Anwendung.

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PP: Welche Funktionen bietet denn die Anwendung und welchen Mehrwert haben dadurch die Nutzer?

IC: Die App verfügt über Feedback-Tools, Bilder, Audio, Video und Texte. Mit der App kann der Museumsbesuch der Weserburg schon zu Hause beginnen. Während des Besuches können Freunde direkt daran teilhaben. Und nach dem Ausstellungsbesuch können Eindrücke und Hintergrundinformationen nachhaltig mit nach Hause genommen werden.

PP: Und für welche Smartphone-Systeme gibt es die Weserburg-App und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden?

IC: Unterstützt werden bisher die gängigsten mobilen Geräte: iPod touch, iPhone und Smartphones mit Googles Android. Damit erreichen wir gegenwärtig eine sehr breite Öffentlichkeit.  Ein einzelnes Angebot nur für Systeme aus dem Hause Apple war für uns von vornherein ausgeschlossen.

PP: Sicherlich eine gute Herangehensweise! Soll die Applikationen zukünftig noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Museumsbesuchern dazu bekommen?

IC: Weitere Features, individuelle Rundgänge und Web 2.0-Anwendungen sind für zukünftige Ausstellungen geplant. Die App wird von den Besuchern gerne und gut angenommen und die Rückmeldungen (vor Ort) sowie die Bewertungen (im Web) fallen durchweg positiv aus.

 

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PP: Was würden Sie denn anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden?

IC: Sie benötigen einen kompetenten Medienpartner, der auf dem Feld der mediengestützten Vermittlung einen breiten Erfahrungsschatz und innovatives Potential zusammenbringt. Der Partner muss sich auf die speziellen Bedürfnisse und Erwartungen des Hauses einlassen. Es geht nicht darum, den Museumsbesuch mit den neuesten Features zu überlagern oder gänzlich zu ersetzen, sondern auf intelligente Weise zu begleiten und aufzuwerten. Die App soll zudem nicht nur Erkenntnisse vermitteln, sondern Lust machen, auf eigenen Erkundungen im Museum. Spielerische und interaktive Formen der Vermittlung, wie sie die Weserburg-App bislang nur in Ansätzen erprobt, bieten in diesem Zusammenhang eine breite Palette an Möglichkeiten.

PP: Herr Clauß, vielen Dank für die vielen informationen zu Ihrer App.

 

Übersicht der deutschen Städte im Social Web, Monat Mai 2012

Mit dem Monat Mai veröffentlichen wir die zweite Übersicht 2012 der Städte im Social Web (Präsenzen bei Facebook und Twitter).

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Foto: Wikipedia, Copyright: Christian Bortes

Bei Facebook gab es in den letzten Monaten ja zahlreiche Veränderungen: Mit Ende März kam für alle Fanseiten verpflichtend die Chronik. Und mit ihr nicht nur grafische (siehe Screenshots der Fanseite von der Landeshauptstadt Düsseldorf), sondern auch technische Umstellungen.

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Screenshots der Fanseite "Landeshauptstadt Düsseldorf"

So werden Beiträge anderer nur noch in einer kleinen Vorschaubox angezeigt, die Anwendungen ("Menü-Punkte") sind längs in die Zeile unter das Titelbild gerutscht und Fans können ab sofort auch die Fanseiten(-betreiber) per Nachricht kontaktieren. Beim Letzteren liegt sicherlich auch eine neue Chance für einen erweiterten Bürgerservice über Facebook - eine von vielen Möglichkeiten der Facebook-Nutzung von Städten. Passend dazu und ob bzw. wie Facebook für Städte und Behörden funktionieren kann, wurde vor einigen Wochen auf allfacebook.de ein Artikel veröffentlicht. Mit drei Beispielen aus der Praxis.

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Screenshot der Fanseite "Stadtportal München"

Eine postitive Nachricht kam wohl für die Stadt München in den letzten Wochen. Nachdem Facebook ohne große Vorankündigung die Fanseite "gelöscht" hatte, ist diese wieder nun unter anderem Namen "Stadtportal München" online. Auch die Fanzahlen sind erhalten geblieben und stiegen im Vergleich zu unseren letzten Übersicht noch einmal deutlich um knapp 50.000 neue User.

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Hier geht es zur Übersicht der Städte bei Facebook und Twitter.

 

Das Vorschaubild zeigt die Städte mit den meisten Fans und Followern. Durch Klicken auf den darunter stehenden Link gelangen Sie zu unserem Firmen-Wiki um die komplette Übersicht abzurufen. In der dynamischen HTML-Tabelle, die wir im Web hinterlegt haben, können Sie die Sortierung nach verschiedenen Parametern ordnen und den Beitrag kommentieren, wenn eine Ihnen bekannte Stadt hier fehlen sollte. Wir freuen uns auf dementsprechende Hinweise. Die Vermerke aus der letzten Übersicht haben wir mit aufgenommen.

Für die mitlesenden Städte und Kommunen: Wenn Sie Fragen rund um das Thema Städte und Social Media haben, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Wir beraten Sie gerne!

Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 3: Das ZKM Karlsruhe auf dem Smartphone

Mit dem Zentrum für Kunst umd Medientechnologie. ZKM, in Karlsruhe gibt es den 3. Teil unserer Serie mit Kurzinterviews aus dem Bereich "Museums-Apps". Nach den Deichtorhallen und dem Lokschuppen, die erst vor kurzem ihre App launchten, führten wir nun ein Kurinterview mit einem "alten Hasen" auf diesem Feld. Das ZKM war eines der ersten Museen in Deutschland, die sich dem Thema App gewidmet haben. Wir sprachen mit Christina Hoffmann aus der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung.

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publicplan (PP): Liebe Frau Hoffmann, vielen Dank für die Gesprächsbereitschaft, obwohl es momentan sehr troubelig ist. Starten wir auch direkt mit den 5 Fragen zu Ihrem App-Angebot. Wie kam es dazu, dass das ZKM mehrere Apps entwickelte und für welche Zielgruppe ist diese gedacht?

Christian Hoffmann (CH): Grundsätzlich muss man unterscheiden in die ZKM-App, die Informationen zum ZKM (Ausstellungen, Veranstaltungen, Führungen etc) bereithält. Auf der anderen Seite gibt es künstlerische Apps, die z.B. für Ausstellungen ("Sonor Field" für die Ausstellung "Sound Art") oder als Werk innerhalb einer ZKM Ausstellung ("Be Part of" in der Ausstellung "CAR CULTURE") konzipiert wurden oder als künstlerische Werke am ZKM entstanden sind ("Small Fish", "225M Dead") bzw. im Rahmen eines Events ("App Art Award").

Zusätzlich werden Apps in der Kunstvermittlung am ZKM eingesetzt. Die verschiedenen Apps richten sich an ein kunstinteressiertes Zielpublikum, zudem steht die Interaktivität und das eigene Gestalten im Vordergrund. Man wollte zum einen dem aktuellen Informationsstandard nachkommen, Wissenswertes über ein mobile device abrufbar zu machen. Zugleich zeigen auch KünstlerInnen ein hohes Interesse an mobilen Anwendungen und legen in ihrer eigenen Arbeit nicht selten einen Schwerpunkt darauf. Dieser Entwicklung will das ZKM als eine zeitgenössische Institution nachkommen.

PP: Welche Funktionen bietet denn die Anwendungen und welchen Mehrwert haben dadurch die User?

CH: Die ZKM-App bietet Informationen zu den aktuellen (und kommenden) Ausstellungen und Veranstaltungen des ZKM. In der Kalenderübersicht lassen sich zudem Führungen und Workshops nachvollziehen, zusätzlich lassen sich in der App Videos zu Ausstellungen und Veranstaltungen, sowie Audioguides zu ausgewählten Ausstellungen abspielen. Bei den Apps, die im Zusammenhang mit Ausstellungen oder Kunstwerken am ZKM entstanden sind, stehen das Erleben der Ausstellungen und Kunstwerke auf einer interaktiven Ebene im Vordergrund. Bsp. ermöglicht die App "Sonor Field", die für die Ausstellung "Sound Art. Klang als Medium der Kunst" entstanden ist, es dem/r BenutzerIn, die Klänge der Ausstellung auf eigene kuratorische Weise miteinander in Verbindung zu setzen.

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PP: Für welche Smartphone-Systeme gibt es die ZKM-Apps und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden?

CH: Zurzeit sind die ZKM Apps nur Apple-Endgeräte konzipiert, wir arbeiten jedoch an einer Android-Version der ZKM-App. iOS Systeme deshalb, weil Apple neben Linux das führende System am ZKM ist und man mit Apple-Technologien auch auf weiteren Gebieten arbeitet. Während Android von Jüngeren in Anspruch genommen wird, ist iOS für ältere Zielgruppen des ZKM das bevorzugte System. Zugleich ist jedoch zu betonen, dass man sich aus finanziellen Gründen zunächst nur für eins entscheiden konnte, um das andere "nachzuschieben" – es war keine Entscheidung für eine Zielgruppe.

PP: Sollen die Applikationen des ZKMs noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Nutzern/Museumsbesuchern dazu bekommen? 

CH: Ja, es gibt vereinzelt Feedback und es wird mit Sicherheit eine Weiterentwicklung geben – spätestens mit dem Relaunch der ZKM Website im kommenden Jahr.

PP: Was würden Sie anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden? 

CH: Unter anderem, dass eine App nicht nur in ihrer Entstehung mit Kosten verbunden ist, sondern auch gepflegt werden muss und eine entsprechende Personalkapazität erfordert. Zudem sollten gerätespezifische Funktionen bei der Konzeption mitbedacht werden, in Bezug auf die Unterschiedlichkeit der Endgeräte, auf welchen die App später nutzbar sein soll.

PP: Frau Hoffmann, wir danken für die ausführlichen Antworten!

"Aufbruch. Museen und Web2.0": Tagung und stARTcamp in der bayrischen Landeshauptstadt München

Zum mittlerweile zweiten Mal fand am vergangenen Freitag in München die Tagung "Aufbruch Museen und Web2.0" statt. In der "Alten Münze" versammelten sich Kultuschaffende aus Museen, Theatern, Unternehmen, Opern und anderen Bereichen, um einen ganzen Tagen die Perspektiven der Social Media-Welt für ihren Bereich auszuloten. Insgesamt 11 Vorträge (einen per Video), alle sehr unterschiedlich vom Schwerpunkt, fanden zwischen 10 und 18 Uhr statt. Den letzten Beitrag hat unser Mitarbeiter Sebastian Hartmann zum Thema "Digitale Geschichtenerzähler von Museen" gehalten.

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Zwischen den Programmpunkten gab es immer wieder Zeit für die Teilnehmer/innen, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, zu netzwerken. Parallel zu den Beiträgen visualisierte eine Twitterwall die Tweets mit den Hashtag #mukomuc (Museumskonferenz München), bzw. am Folgetag mit #scmuc12 (stARTcamp München 2012). Und es wurde ordentlich getwittert. So viel, dass der Hashtag deutschlandweit unter die "Trending Topics" kam. Da zeigte sich auch, dass viele Teilnehmer/innen bereits im Thema waren. Unter den oben genannten Schlagwörtern kann man bei Twitter die Tweets zu den beiden Tagen nachlesen (zeitlich begrenzt). 

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Die Vorträge waren bunt gemischt und deckten ein breites Spektrum an relevanten Themen für die Social Media-Nutzung in und von Kultureinrichtungen ab. Nach dem Begrüßungsteil durch Vertreter der Landesstelle der nicht-staatlichen Museen in Bayern, führte einer der Organisatoren, Christian Gries, ins Thema ein. Ihm folgte die Video-Keynote von Neal Stimler vom Metropolitan Museum of Art, der einen guten Einblick in den Umgang mit Social Media als Idee innerhalb von US-Museen gab. Das Video ist über Vimeo abrufbar. 

Spannende und aufwendige Projekte wie die App um Ludwig II. der Bayrischen Staatsbibliothek oder auch dem Wissenschaftspool rezensio.net für Blogs standen danach im Fokus, genau wie Präsentationen zu den Fragen, die im Bereich Social Media aktuell sind: Was genau ist eigentlich Social Media und ist es in den Kultureinrichtungen angekommen (hierzu der Vortrag von Christoph Deeg)? Lohnt sich der Einsatz im Web2.0 überhaupt für kleinere Museen und wie kann man auch dort "Partnerschaften" eingehen (hierzu der Vortrag von Ulrike Schmid)? Wie verändert die Technologie ein Museum und wie sieht der Bedarf der Besucher in Zukunft aus (hierzu der Vortrag von Theo Grassl)? Wie organisiere ich transmedial einen Social Web-Auftritt für das Marketing eines Projekts (hierzu der Vortrag von Frank Tentler)? Ein durchaus positives Fazit der Museum2.0-Entwicklungen in Bayern zog Sybille Greisinger, eine der Organisatorinnen, in ihrem Beitrag. Die Zahl der aktiven Museen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dennoch ist nur ein kleiner Teil der über 1000 bayrischen Museen im Social Web online.

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Der Tag endete mit einem Vortrag von unserem Mitarbeiter Sebastian Hartmann. Es ging um den Einsatz von digitalen Geschichtenerzählern im Museumsbereich (hier geht es zur Präsentation online). Zu diesem Thema gibt es in Deutschland maximal ein dutzend Projekte. Bei 200-300 aktiven Museen noch eine sehr geringe Zahl. Hinzu kommt, dass einige der Beispiele richtlinienwidrig aktiv sind. Das bezieht sich vorwiegend auf Facebook . Ein "altbewährtes Problem", das immer wieder geklärt werden muss (Stichwort: Privatprofil vs. Fanseite).

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Nach einem langen, produktiven ersten Konferenztag folgte mit dem Samstag noch ein stARTcamp in München. Hier bekamen die Teilnehmer/innen umfassende Einblicke in kulturelle Social Web-Projekte im deutschsprachigen Raum. Viele der Camp-Teilnehmer beteiligten sich, Diskussionen kamen auf, Netzwerke wurden gesponnen und es konnten viele Fragen zur Praxis gestellt werden, was am ersten Tag in der Taktung der Vorträge ein wenig unterging.

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Das Fazit zur Tagung: Innerhalb eines Jahres hat sich sicherlich viel im Sektor Kultur und Social Media getan. Immer mehr Einrichtungen nutzen neue Technologien - online wie offline - und experimentieren mit der Kommunikation im Web. Aber es bleibt auch festzuhalten, dass es nachwievor Handlungs- und Weiterentwicklungsbedarf gibt. Die Möglichkeiten des Social Webs sind noch nicht ausgereitzt und in vielen Institutionen gehen die ersten Schritte nun los. Umso wichtiger sind solche (gut organisierten!) Konferenzen, Tagungen und Camps für die Social Media-Beauftragten der Kultureinrichtungen. So ist es äußerst bedauerlich, dass die stARTconference (die "Mutter" der stARTcamps) in 2012 nicht stattfindet. In München jedenfalls hat man gesehen, dass die Nachfrage für ein solches Angebot vorhanden ist!

Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 2: Der Lokschuppen Rosenheim auf dem Smartphone

In unserer Kurzinterviewreihe zum Thema "Museums-Apps" geht es nach den Deichtorhallen und ihrer kürzlich erschienenen App nun mit dem Lokschuppen Rosenheim in die zweite Runde. Auch in dem Ausstellungszentrum in der Nähe von München gibt es die App noch nicht so lang. Wir sprachen hier kurz mit Elisabeth Scheueregger, verantwortlich für die Ausstellungsorganisation im Lokschuppen.

publicplan Gmbh (PP): Liebe Frau Scheueregger, danke, dass Sie unsere 5 App-Fragen zu Ihrem Haus beantworten. Wie kam es denn dazu, dass der Lokschuppen eine App entwickelte und für welche Zielgruppe ist diese gedacht?

Elisabeth Scheueregger (ES): Wir wollen "App to Date" sein. Die Idee entstand aus dem Ansatz heraus, die Ausstellungen des Lokschuppens in einer "Virtual Tour" nachhaltig zu "konservieren" und auch nach Ausstellungsende dem Publikum zugänglich zu machen. Wir  haben die "Virtual Tour" durch die vergangene Ausstellung "Indianer" dann sowohl in eine App integriert als auch über das Web verfügbar (rundgang.lokschuppen.de) gemacht.

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Copyright: Lokschuppen Rosenheim, Pressefoto zur App

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Servicegedanke: Mit der App hat der Besucher oder Interessierte den Lokschuppen "immer dabei". Er kann sich in Kürze auch den Audioguide auf sein Iphone laden und mit dem eigenen Gerät die Ausstellung erkunden. Preislich wird es keinen Unterschied zum Audioguide geben, der vor Ort zu leihen ist. Der User hat jedoch den Vorteil, dass er die einmal gekaufte "Virtuelle Führung" jederzeit und überall nachhören kann.

Die App ist ein weiterer Weg, auf den Lokschuppen aufmerksam zu machen und bietet einer breit gefächerten Zielgruppe von Iphone-Usern (ca. ab 14 Jahren nach oben offen, technikinteressiert, mobil, spontan, flexibel, trendy oder neugierig) einen weiteren Anreiz, das Ausstellungszentrum Lokschuppen zu besuchen.

PP: Welche Funktionen bietet die Lokschuppen-Anwendung und welchen Mehrwert haben dadurch die Nutzer?

ES: Informationen über Öffnungszeiten, Anfahrt und Preise, die "Virtual Tour" durch die Ausstellung "Indianer- Ureinwohner Nordamerikas", Informationen zu aktuellen, vergangenen und zukünftigen Ausstellungen sowie Trailer zu den Ausstellungen und einen News-Feed. In Kürze gibt es dann einen Audio Guide in deutsch und englisch (In-App-Purchase). 

PP: Klasse! Für welche Smartphone-Systeme gibt es die Lokschuppen-App momentan und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden?

ES: Unsere App läuft im Moment nur auf dem iPhone. Es gibt aber die Möglichkeit, es für iPad auszubauen.

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Foto: Screenshot der App bei iTunes

PP: Soll die Applikationen außerhalb des Audio-Guides zukünftig noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Museumsbesuchern dazu bekommen?

ES: Die Lokschuppen-App ist so angelegt, dass sie jederzeit erweitert, aktualisiert und angepasst werden kann. 

PP: Was würden Sie denn anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden? 

ES: "Keep it simple" - die App sollte so unkompliziert und übersichtlich wie möglich gestaltet sein - auch für "ungeübte" Benutzer.

PP: Frau Scheueregger, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und viel Erfolg für Ihre App!

Kurzinterviews zum Thema "Museums-Apps", Teil 1: Die Deichtorhallen auf dem Smartphone

Nachdem wir bereits vor einigen Wochen unsere Kurzinterviewreihe zum Thema "Städte-Apps" gestartet haben, fangen wir nun parallel mit einer Serie zu den mobilen Anwendungen aus dem Museumsbereich an. Über 30 deutschsprachige Museums-Apps gibt es mittlerweile. Dabei sind es auch ganz unterschiedliche Museen, die sich diesem Technologiefeld angenähert haben. Da spielt die Größe oder Sparte des Museums nicht unbedingt eine Rolle. Den Start bei unserer neuen Reihe macht ein Ausstellungshaus, welches seine App erst vor kurzem veröffentlicht hat: Die Deichtorhallen Hamburg. Rede und Antwort stand uns Matthias Schönebäumer aus der Kommunikations-Abteilung.

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Copyright: Deichtorhallen, Pressefoto zur App

publicplan GmbH (PP): Hallo Herr Schönebäumer. Vielen Dank, dass Sie sich die zeit nehmen, unsere 5 Fragen kurz zu beantworten. Wir starten auch direkt. Seit einigen Wochen ist die Deichtorhallen-App auf dem Markt. Wie kam es dazu, dass die Deichtorhallen eine App entwickelten und für welche Zielgruppe ist diese gedacht?

Matthias Schönebäumer (MS): Die kostenlose Entwicklung der App wurde durch eine Kooperation mit Kulturmanagement.net ermöglicht, die mit diesem Angebot an uns heran getreten sind. Eine App war schon länger angedacht, ließ sich aber aufgrund des fehlenden Budgets erst durch diese Kooperation realisieren. Die Zielgruppe umfasst alle Besucher der Deichtorhallen.

PP: Welche Funktionen bietet denn die Anwendung und welchen Mehrwert haben dadurch die Nutzer? 

MS: Die Anwendung bietet Basic-Infos zu den einzelnen Ausstellungen und zu den Deichtorhallen. Weiter stehen ein Veranstaltungskalender, ein News-Bereich, die direkte Verbindung zu den sozialen Netzwerken zur Verfügung. Ein Audio-Bereich ist derzeit in Arbeit. Für Hamburg-Besucher bietet der Bereich "Hamburg-Tipps" Informationen rund um die Hansestadt. Die Nutzer können so die wichtigsten Infos abrufen und sich über das aktuelle Programm informieren.

PP: Für welche Smartphone-Systeme gibt es die Deichtorhallen-App und warum haben Sie sich für die von Ihnen ausgewählten Systeme entschieden?

MS: Die App ist aus organisatorischen und technischen Gründen derzeit nur für das iPhone erhältlich. Eine Android-Version ist aber in Planung.

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Foto: Screenshot der App bei iTunes

PP: Unabhängig von den Android-Version: Soll die Applikation zukünftig noch weiterentwickelt werden und haben Sie bereits Feedback von den Museumsbesuchern dazu bekommen?

MS: Die App soll nach Möglichkeit definitiv weiterentwickelt werden, vor allem im Bereich der Audioangebote. Dies ist aber eine finanzielle Frage. Feedback von Museumsbesuchern ist bisher sehr gering, aber durchaus positiv. Die App wird als optisch und inhaltlich passend zu den Deichtorhallen empfunden. Einige bemängeln jedoch den kaum merklichen Mehrwert gegenüber der mobilen Website. Hier besteht Verbesserungsbedarf.

PP: Was würden Sie denn anderen Museen empfehlen, die sich mit dem Thema App auseinandersetzen wollen? Was sollte beachtet werden?

MS: Eine App ist eine weitere Komponente in der Kommunikation, die bespielt werden muss. Hierfür müssen Kapazitäten verfügbar sein. Zudem sollte es ein klares Konzept geben, was die App dem Besucher bieten kann. Dafür sollten besondere Features angedacht werden, die speziell für die App entwickelt werden. Finanzielle Spielräume, um zusätzliche Entwicklungen vorzunehmen, sollten vorhanden sein.

PP: Vielen Dank für die Bantwortung der Fragen und wir sind gespannt, in welche Richtung sich die Deichtorhallen-App noch entwickelt.

Kurzinterviews zum Thema "Städte-Apps", Teil 4: Die Stadt Wiesbaden auf dem Smartphone

Die Kurzinterviewreihe zum Thema "Städte und Apps" geht nach Moers, Halle und Sachsen-Anhalt mit Wiesbaden in die 4. Runde. Im Fokus: Die App mit dem Namen "Echt Wiesbaden", die über iTunes kostenfrei zum Download bereit steht. Für unsere 5 Fragen stand uns Herr Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Marketing GmbH, Rede und Antwort, und erklärte was es mit der App auf sich hat.

publicplan (PP): Sehr geehrter Herr Michel. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere 5 Fragen zur Wiesbaden-App zu beantworten. Wir starten auch direkt mit der Frage nach dem Hintergrund der App. Wie kam diese Zustande und für wen ist die gedacht?

Martin Michel (MM): Vor etwa einem Jahr, im Frühjahr 2011, entstand ein lokales Netzwerk in Wiesbaden mit vielen Beteiligten, vor allem mit lokalen Designern sowie Partnern der Kreativwirtschaft. Gerade die in der Stadt ansässigen Manufakturen waren beim dem Thema App "Feuer und Flamme", ein Angebot unter dem Label "Echt Wiesbaden" zu schaffen. Deswegen trägt die Smartphone-App, die dann im November 2011 veröffentlicht wurde, auch den Namen "Echt Wiesbaden". Diese wurde mit dem ersten Launch mit Basisinfos ausgestattet, die dann "step by step" erweitert wird. In zweiten, schon bereits vollzogenen Schritt, wurden umfassende Infos zu den Sehenswürdigkeiten in Form touristischer Routen eingepflegt um die Attraktivität besonders für externe Nutzer zu steigern. Das Angebot, wie es sich momentan darstellt, ist sowohl für Ortsansässige als auch Touristen interessant.

PP: Welche Funktionen beinhaltet die App genau und worin liegt genau der Mehrwert für die User?

MM: Mit der App erhält der Nutzer viele Informationen – eben nicht nur zu den Sehenswürdigkeiten seiner Stadt, sondern auch Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen. Im nächsten Ausbauschritt wird es dann noch eine Art Restaurantführer für die Stadt Wiesbaden geben. Und auch der Punkt "Parkhäuser" ist ein Thema. Die grundsätzliche Idee ist es, einen erweiterten Service für Bürger aber auch Touristen, die die Stadt besuchen, zu entwickeln. In Zukunft soll vor allem auch der Nahverkehr in der Anwendung mit vernetzt sein. Dies kommt sicherlich auch beiden Zielgruppen bei der Nutzung zu Gute. Die Entwicklung in mehreren Ausbaustufen war eine bewusste, strategische Entscheidung. Zum einen aus finanzieller Hinsicht, zum anderen um einen konstanten Austausch mit dem Manufaktur-Netzwerk und den Feedback der User in Weiterentwicklungen einzuplanen. 

PP: Für welche Systeme ist die App verfügbar?

MM: Zurzeit ist die App "Echt Wiesbaden" vorerst für das iPhone verfügbar, weitere Versionen für Betriebssysteme wie Android werden folgen. Ein weiteres Angebot gibt es mit dem Wiesbaden-Magazin für das iPad. Ein Online-Magazin, das 2-3 mal im Jahr erscheint und eine multimediales Leseerlebnis bietet. So gibt es in jeder Ausgabe viele Filme und Bildergalerien -vor allem von Veranstaltungen. 

PP: Sie nannten ja schon die Vorgehensweise der konstanten Weiterentwicklung der App. Was sind dabei wichtige Faktoren?

MM: Wir bekommen regelmäßig Feedback der beteiligten Manufakturen, die wiederum Feedback von Kunden und Interessierten bekommen, die sie über die App gefunden haben. So erhalten wir regelmäßig Hinweise und Impulse zur Verbesserung und dem schrittweisen Ausbau der App. Bisher haben wir noch keine statistischen Auswertungen und Downloadzahlen von „Echt Wiesbaden“. Aber man muss bedenken, dass die App erst so richtig seit Anfang 2012 bei Bürgern und Toruisten wahrgenommen wird. So ein projhekt braucht zeit zum Wachsen. Im Frühjahr - davon gehen wir aus - werden die Nutzerzahlen mit dem Anfang vom Tourismus in der Region weiter ansteigen. 

PP: Würden Sie ein ähnliches Verfahren anderen Städten, die sich mit dem Thema "App" beschäftigen, auch raten? Was ist Ihre Empfehlung?

MM: Wir würden jeder Zeit wieder so vorgehen. Das Stufenmodell bei der Entwicklung war eben nicht nur den finanziellen Gründen geschuldet, sondern basiert auch auf der Kommunikation mit einem vorhandenen lokalen Netzwerk. Die konstante Außenkommunikation eines solchen Projektes ist zudem essentiell. Die lokale Presse muss mit eingespannt, Institutionen und Wirtschaftsbetriebe mit eingebunden werden. Der Mehrwert einer App muss von Anfang an herausgearbeitet, definiert und kommuniziert werden. Es geht um eine Verzahnung von vorhandenen Material mit einer neuen Idee, die mit der App-Technologie umgesetzt werden kann. Für die begleitende Kommunikation ist es empfehlenswert, neben der klassischer Presse auch im Web Partner wie Stadtportale zu finden, die einen unterstützen und entsprechende Infos an potentiell Interessierte weitergibt. Denn diese gilt es zu erreichen. 

PP: Ich danke für das Gespräch Herr Michel.

Das Team der publicplan GmbH zu Besuch auf der CeBIT 2012 in Hannover

In diesem Jahr ging es für das gesamte Team der publicplan GmbH anlässlich der CeBIT nach Hannover. Ein Grund dafür war die Präsentation der Webapp der Verwaltungssuchmaschine NRW, an deren Entwicklung wir umfassend beteiligt waren. Diese fand am vergangenen Mittwoch, den 07.03. am Stand des Landes NRW statt.

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Darüber hinaus besuchten wir die Computer- und IT-Messe, um uns umfassend zu neuen technologischen Trends für unsere Kunden und den Eigenbedarf zu informieren. 

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Ein Schwerpunkt unseres Besuches war dabei das Thema CRM-Software (Customer-Relationship-Management). Über mehreren Hallen erstreckten sich die Stände der "üblichen Verdächtigen", wie z.B. SugarCRM, Sage (Act! und Sage CRM), SAP und IBM. Aber auch viele kleinere Unternehmen präsentierten Ihre Angebote im Feld der elektronischen Kundenverwaltung. Für uns (positiv) überraschend tat sich dabei Microsoft hervor: Am überaus gigantischen Stand präsentierten viele Microsoft-Partner ausgewählte Produkte jeweils sehr tiefgründung und persönlich. Microsoft hat sein CRM Produkt "Microsoft Dynamics CRM online" in der Version 2011 vollständig webbasiert umgesetzt und das ganze sieht trotzdem aus, wie eine normale Anwendung auf dem Windows Desktop. Das ganze funktioniert aktuell zwar nur mit dem Internet Explorer, doch lässt bei den CRM-basierten Funktionen keine Wünsche mehr offen. Außerdem kann man das schonmal als Ausblick auf die Online-Varianten der Office-Produkte betrachten. Das lässt viel erhoffen!

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Ansonsten war "Cloud Computing" nachwievor eines der großen, wichtigen Themen der Messe und an vielen Ständen präsent. Nicht nur bei den großen Unternehmen. Über mehrere Hallen machte sich die "kleinere" Konkurrenz breit und prästentierte Ihre neuesten Software-Produkte für Mittelständler, öffentliche Einrichtungen und Großbetriebe. Dabei geht es um eine hohe Effizienz beim Kundenvertrieb, optimiertes Datenmanagement und bestmögliche IT-Nutzung.

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Ein weiteres Thema, das auf der CeBIT augenscheinlich im Fokus stand, war Open Data und Social Media. Google präsentierte sich auf einer gigantischen Fläche mit ihrem Social Network Google+ und lud die Besucher ein, ihr "neues" Netzwerk besser kennen zu lernen. Einige Stände weiter vermittlelte Franz-Reinhard Habbel, warum es sich für Städte und Kommunen lohnt, Social Media einzusetzen. Vor einem großen Publikum belegte er seine Thesen mit vielen Beispielen - wobei er der Schwerpunkt auf Facebook setzte. Bei CeBIT lab-Talk wurde gezeigt, was sich heutzutage alles aus offenen Geo-Daten generieren läßt und welchen Mehrwert Unternehmen und öffentliche Einrichtungen daraus generieren kann. Beides sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch Themen, die in den Kinderschuhen stecken.

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Einen Boom verzeichnet der App-Markt für Smartphones. So war die Branche mobiler Anwendungen in nahezu allen Hallen präsent. Auf der CeBIT wurden unter anderem auch die Gewinner des Wettbewerbs "apps4deutschland" prämiert. Andere mit Preisen ausgezeichnete Apps wurden in der Halle zusammen mit anderen Gewinnern des if-Awards präsentiert.

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Was auf der Messe natürlich auch nicht fehlen darf ist die Hardware. In 2012 wären es vor allem Tablets in allen Formen und Größen, die die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zogen. An vielen Ständen konnte man Alternativen zum iPad - vor allem vom asiatischen Markt - erkunden und die vielfachen Einsatzmöglichkeiten austesten. Ausprobieren war auch in der Lounge der Ultrabooks angesagt. Dort wurden die neuen Leichtbau-Geräte von Herstellern von Asus bis HP ausgestellt und zogen großes Interesse auf sich. Aber auch das Thema 3D-Multimedia-Entertainment wurde ganz groß geschrieben.

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Ein besonderer Besuchermagnet der CeBIT war wie in jedem Jahr die Stände mit Robotern. Verschiedene Modelle begeisterten alle Messebesucher gleichermaßen. Dabei wiesen die Roboter auch in 2012 ganz unterschiedliche Fähigkeiten auf. Da gab es zum Beispiel die "Haushaltshilfen", die selbstständig Lebensmittel aus dem Kühlschrank holen und servieren konnten. Leider bislang nur in Zeitlupengeschwindigkeit. Ähnlich verhielt es sich mit einem Roboter, der Portraits malen konnte. Wesentlich agiler waren da schon die Fußballroboter, die zu den kleineren ihrer Art gehören. Besondere Aufmerksamkeit zog ein Stand mit Robotern in menschlicher Lebensgröße auf sich, die vielfältige Fähigkeiten aufwiesen. Sie sprachen und bewegten sich ähnlich wie die Menschen, konnten singen und wiesen eine prägnante Mimik und Gestik bei der Kommunikation auf.

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Fazit: Insgesamt war die diesjährige Ausgabe der CeBIT wieder einmal ein spannendes Ereignis für Fachkräfte der IT- und Webbranche um sich zu neuen (und nicht mehr ganz so neuen) Produkten zu informieren, technologische Angebote zu vergleichen, unterschiedlichen Fachvorträgen und Diskussionen beizuwohnen und sich viele Impulse und Impressionen für die eigene Arbeit zu holen.

Übersicht der deutschen Museen und Ausstellungshäuser bei Facebook, Monat März 2012

Mit dem neuen Jahr hat sich bei Facebook wieder einiges getan. Facebook-CEO Zuckerberg hat den Börsengang in die Wege geleitet, die neue Chronik-Ansicht kann nun von Privatprofil-Usern erprobt werden und auch die Fanseiten stehen kurz vor der Umstellung. Stichtag ist hier der 30.03.2012. Mit der Umstellung kommen einige neue Funktionen und auch das neue Layout, das man schon von den Privatprofilen kennt.

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Mit der neuen Chronik kommen einige Veränderungen auf die Fanseitenbetreiber zu: Neben dem Layout in 2 Spalten, mit großem Titelbild und dem kleinem quadratischen Profilbild haben nun auch die externen Anwendungen die Position gewechselt. Neue Funktionen wie das Verfassen von Nachrichten an die Seite oder das Erstellen von Meilensteinen sind hinzugekommen. Im Infofeld unter dem Profilbild lässt sich (bei den meisten Seiten, je nach Kategorie) nun wunderbar das Impressum vermerken. All das bietet neue Möglichkeiten für die Museen, kreativ mit dem Netzwerk umzugehen.

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Denn das ist auch nötig. Die Chronik setzt optisch und technisch mehr auf das Verbreiten von Informationen und nicht auf die Kommunikation mit den Fans auf Augenhöhe oder auf die Interaktion bei Aktionen. Beiträge von Fans werden nur noch in einer Infobox untereinander gelistet "angeteasert" und nur beim Klick auf die Ankündigung komplett dargestellt, egal ob sie Links, Fotos oder anderes enthalten.

Unabhängig von den anstehenden Veränderungen haben sich die meisten Museumsseiten auf Facebook in den vergangenen Monaten hervorragend entwickelt. Die Schlagzaghl der Beiträge hat zugenommen, die Interaktionen durch die Fans ebenfalls. Der Zuwachs an Fanzahlen ist weiter konstant und entwickelt sich durch verschiedene Faktoren postitiv (z.B. Aufstellen von Hinweisschildern im Museum, dass man bei Facebook aktiv ist oder auch verbesserte Einbindung von Social Media-Icons in der Website). Auch neue Museen haben das Facebook-Universum betreten und tasten sich somit an die Web2.0-Welt heran. Insgesamt haben wir nun über 200 aktive Museen in der Liste.

Museumsranking

Hier ist die Übersicht der deutschen Museen und Ausstellungshäuser bei Facebook, Monat März 2012: https://publicplan.atlassian.net/wiki/pages/viewpage.action?pageId=4849699

Die Liste ist wie bei den letzten Malen schon frei sortierbar nach verschiedenen Parametern. Wenn Museen, die auf Facebook aktiv sind, in der Übersicht fehlen, bitte im Kommentarfeld mit Link vermerken. Diese werden dann für das nächste Mal mit aufgenommen.

Nun bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die Veränderungen durch die Chronik auf die weitere Entwicklung der Museums-Seiten auf Facebook haben. Ob die Kommunikationsstrukturen aufrecht erhalten werden können und ob Museen eventuell auch neue Formen im Netzwerk finden müssen, um mit den Interessierten in Kontakt zu bleiben (z.B. durch eigene Anwendungen oder auch die Nutzung von Gruppen).